München, 27. April 2010 – Vor einer Woche gab der Münchner Frühphasenfinanzierer mic AG vorläufige Geschäftszahlen für 2009 sowie einen Ausblick auf 2010 bekannt. Mit Blick darauf, dass jüngst der Chip-Riese Intel für 43 Mio. US-Dollar für Virtutech, ein Unternehmen vergleichbar der mic-Tochter ProximusDA, gezahlt habe, seien weitere lukrative Teilverkäufe in 2010 möglich, gab sich Finanzvorstand Manuel Reitmeier vor sieben Tagen überzeugt. Diesen Ausblick beginnt mic nun mit Taten zu untermauern. Die Altgesellschafter der ProximusDA GmbH zeichnen eine Kapitalerhöhung, womit die Tochter noch besser als zuvor dasteht. Der Anteil der mic AG steigt dadurch auf 22,3 %.

Ein Blick zurück: ProximusDA entwickelt und vermarktet Softwarelösungen, die den Entwicklungsprozess für Hard- und Software beschleunigen und somit helfen, Kosten zu senken. Die Basistechnologie existiert bereits und hat sich als Software-Tool unter dem Namen „Proximus“ in der Praxis bewährt. Die ProximusDA GmbH ist ein Spin-Off des armenischen Unternehmens Instigate, Yerevan. Das Softwaretool „Proximus“ wurde von Instigate bislang firmenintern genutzt und hat sich bereits in einer Vielzahl von System-Entwicklungsprojekten bewährt. So könnte die Software z.B. bei der Entwicklung der Generation von PDAs eingesetzt werden.

Kein grundloses Herausputzen

Im Mai 2009 investierte die mic AG gemeinsam mit dem ERP Startfonds der KfW Bankengruppe in ProximusDA, womit diese Gesellschaft für die nächsten Jahre durchfinanziert ist. Im November 2009 stieg dann noch ein weiterer VC ein. Nun wird via Kapitalerhöhung frisches Kapital hineingebracht. Dazu Reitmeier salomonisch: “Wir putzen unsere Tochter nicht grundlos heraus, mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten.“

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