„Mehr als nur Kapital – Venture Philanthropy als Stiftungsinvestment“

Im Gespräch mit Thomas Schiffelmann, Leiter Marketing von Handicap International und Claus-Georg Müller, Vorstandsvorsitzender des Frühphaseninvestors mic AG, mit denen DIE STIFTUNG am 24.09.2014 am Stiftungsdialog in München das Thema Venture Philanthropy diskutieren wird.

DIE STIFTUNG: Herr Müller, bei unserem Stiftungsdialog in München werden wir uns mit Venture Philanthropy beschäftigen. Welche Trends sehen Sie für Stiftungen?


Claus-Georg Müller: Ich sehe Venture Philanthropy als ein interessantes und durchaus spannendes Instrument für Stiftungen. Wir verfolgen den Ansatz, Kapital nur in sogenannten „homöopathischen Dosen“ in unsere Unternehmen zu investieren, bis sie eine Größe erreicht haben, in der wir durch unsere Hilfestellung als Frühphaseninvestor keinen Mehrwert mehr bieten können. Durch die Öffnung von Netzwerken und der Einbringung unternehmerischen Engagements kann ein langfristiger und vor allem nachhaltiger Mehrwert erzielt werden.
Unsere Technologien können beispielsweise auch in humanitären Projekten eingesetzt werden. Im Falle unserer Flores Solar Water GmbH könnten deren Solarpanels in Entwicklungsländern kostenlos zur Trinkwassergewinnung zur Verfügung gestellt und damit ein richtiges Projekt gestartet werden. An einem solchen Vorhaben arbeiten wir z.B. gerade in Südafrika.

Thomas Schiffelmann: Venture Philanthropy, Corporate Social Responsibility, Impact Investing, Social Business oder einfach die klassische Spende: Für Investitionen in die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen gibt es heutzutage vielfältige Möglichkeiten. Dabei gilt es auch für Stiftungen stets die passende Strategie und eine darauf abgestimmte Finanzierungsform zu finden, um ihren Stiftungszweck zu verwirklichen.

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